Berichte zur Lebensmittelsicherheit 2012: Monitoring by Saskia Dombrowski (auth.), Saskia Dombrowski (eds.)

By Saskia Dombrowski (auth.), Saskia Dombrowski (eds.)

Das tracking ist ein gemeinsam von Bund und Ländern durchgeführtes Untersuchungsprogramm, das die amtliche Überwachung der Bundesländer ergänzt. Während die Überwachung über hauptsächlich verdachts- und risikoorientierte Untersuchungen die Einhaltung rechtlicher Vorschriften kontrolliert, ist das tracking ein procedure wiederholter repräsentativer Messungen und Bewertungen von Gehalten an bestimmten unerwünschten Stoffen in den auf dem deutschen Markt befindlichen Erzeugnissen. Dadurch können mögliche gesundheitliche Risiken für die Verbraucher frühzeitig erkannt und durch gezielte Maßnahmen abgestellt werden. Neben Lebensmitteln sind auch kosmetische Mittel und Bedarfsgegenstände Gegenstand des Monitorings. Das tracking von Lebensmitteln wird dabei zweigeteilt durchgeführt: Zum einen werden jährlich zahlreiche Lebensmittel eines definierten Warenkorbes untersucht, zum anderen werden dazu ergänzend aktuelle stoff- bzw. lebensmittelbezogene Fragestellungen in shape von Projekten bearbeitet.

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1 Lebensmittel Tab. 3 Fortsetzung Lebensmittel Wassermelone Wein (rot) Wein (weiß) Weizenkörner Zuchtchampignon Zuckermais (Gemüsemais, frischer Kolben ohne Hüllblätter) Anzahl quantifizierter Stoffe davon in mehr als 10 % von mind. 50 Proben, die auf diese Stoffe untersucht wurdena 47 Imidacloprid (15 %) 31 Boscalid (36 %), Fenhexamid (27 %), Dimethomorph (21 %), Metalaxyl/Metalaxyl M (21 %), Thiophanat-methyl (21 %), Iprovalicarb (20 %), Pyrimethanil (16 %), Cyprodinil (15 %), Methoxyfenozid (14 %), Carbendazim (13 %) 17 Fenhexamid (19 %), Boscalid (18 %), Pyrimethanil (13 %), Iprovalicarb (11 %) 18 Chlormequat (49 %), Bromid (37 %) 18 Prochloraz (35 %), Mepiquat (34 %), Chlormequat (23 %) 5 – quantifizierte Stoffe, deren Anwendung für die betreffende Kultur in Deutschland im Jahr 2012 nicht zugelassen warb;c – – Dimethoat/Omethoat (1 ) – Prochloraz (4 ) – a Bei Brennesseltee (nur 37 Proben untersucht) und Kamillenblütentee (nur 47 Proben untersucht) in mehr als 10 % von mind.

50 darauf untersuchten Proben, quantifiziert wurden. Nach diesem Kriterium wurde in Zuckermais kein Rückstand und in Blumenkohl, Orangensaft, Radieschen und Wassermelonen jeweils nur ein Stoff häufig quantifiziert. Dass im Rotwein deutlich mehr Rückstände festgestellt wurden als im Weißwein erklärt sich u. a. daraus, dass bei der Rotweinherstellung zur Extraktion der Farbstoffe aus den Schalen neben dem Traubensaft auch die festen Bestandteile der Beeren mit vergoren werden, die einen Großteil der Rückstände enthalten.

Getrocknete Datteln wurden ebenfalls zum ersten Mal im Rahmen dieses Programms auf Aflatoxine untersucht. Der Anteil an Proben mit quantifizierbaren Gehalten lag mit 1 % auf sehr niedrigem Niveau. Aufgrund der hohen Anzahl der vereinbarungsgemäß in die Berechnung eingehenden, nicht bestimmbaren Werte8 ist der Mittelwert von 0,68 μg/kg statistisch nicht signifikant. Auffällig sind jedoch die Maximalwerte einer Probe mit Herkunft aus Tunesien, einhergehend mit einer deutlichen Überschreitung der zulässigen Höchstgehalte sowohl für den Einzel- als auch den Summenparameter (2,0 μg/kg bzw.

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