Biopsychologische Faktoren des Hyperkinetischen Syndroms: by Burkhard Brocke

By Burkhard Brocke

Textual content sollte noch gek}rzt werden: Das Hyperkinetische Syndrom (bzw. die Aufmerksamkeits- und Hyperaktivit{tsst|rung i.S. des Diagnostischen Manuals DSM-III-R) wird zu den besonders schwerwiegenden und verbreiteten Verhaltensst|rungen im Kindesalter gez{hlt. Die psychologie im deutschen Sprachraum hat sich dieser Herausforderung bis heute nicht mit dem notwendigen Nachdruck gestellt. Mit dem vorliegendenBuch wird dagegen ein grundlegender Beitrag aus psychologischer Perspektive vorgelegt. Im Vordergrund der Arbeit steht die goal, zu einer verbesserten Konzeptualisierung und fundiertn Diagnostik des Syndroms beizutragen und ein weitergehendes Verst{ndnis der Genese und Persistenz dieser Verhaltensst|rung zu erm|glichen. Dazu werden die vorliegenden Befunde analysiert und auf theoretische Erkl{rungsm|glichkeiten untersucht. Als Ergebnis werden Ans{tze einer Theorie vorgestellt, die eine Integration der weithin partialisierten Einzelbefunde in wichtigen Ausschnitten erm|glichst. Der Schwerpunkt liegt dabei in ]bereinstimmung mit der Befundlage auf biopsychologischen Einflu~faktoren. Erste Konsequenzen diesesAnsatzes sind die Grundlage f}r eine empirische Untersuchungsreihe, deren Ergebnisse zusammenfassend dargestellt werden.

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Biopsychologische Faktoren des Hyperkinetischen Syndroms: Eine multimodale Theorie und Forschungsstrategie

Textual content sollte noch gek}rzt werden: Das Hyperkinetische Syndrom (bzw. die Aufmerksamkeits- und Hyperaktivit{tsst|rung i. S. des Diagnostischen Manuals DSM-III-R) wird zu den besonders schwerwiegenden und verbreiteten Verhaltensst|rungen im Kindesalter gez{hlt. Die psychologie im deutschen Sprachraum hat sich dieser Herausforderung bis heute nicht mit dem notwendigen Nachdruck gestellt.

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Nnaherung an mittlere Arousal-Werte nach Stimulantiengabe gezeigt werden (bei Klove & Hole, 1979, nicht untersucht). Allerdings ergeben sich Inkonsistenzen, wenn man diese psychopbysiologischen Charakteristiken den behavioralen Responder-Gruppen mordnet: Bei Knopp et aI. (1973) sind "good" responders in Ubereinstimmung mit dem Befundtrend der Satterfield-Studien durch Hypo-Arousal gekennzeichnet, bei Porges: "worst" responders. Die best responders bei Porges und bei Knopp sind durch Hyper-Arousal charakterisiert (bei Satterfield: worst responders).

Neben den lemtheoretisch orientierten Positionen gibt es noch eine Reihe weiterer Ansitze, die primir den Einflu6 von Umweltfaktoren bzw. psychosozialer Faktoren auf die HKS-Genese untersuchen, dabei aber von spezielleren Einfliissen und Annahmen ausgehen als die lemtheoretisch orientierten Untersuchungen. Eine Ubersicht uber diese Ansitze geben Ross & Ross (1982; vgl. auch Whalen & Henker, 1980). Sie beriicksichtigen vor allem Erziehungseinfliisse, schulischen Mi6erfolg und eine belastende Umwelt als Einflu6faktoren.

8 Jahre) nenDenswert ausgeprigt und nur kurzzeitig stirker virulent sind (ca. ). Die Untersuchung von Williams et al. (1978) erbrachte schwache, Dicht signifikante Diiteffekte im Vergleich zu Additiva-Provokation im Eltemurteil und signifikante Diiteffekte im Lehrerurteil (jeweils Conners-Skala). Insgesamt erwies sich jedoch eine Stimulantiengabe als deutlich wirksamer als die Diit. Die sorgfiltig konzipierte Studie von Levy et al. (1978) schlie8lich ergab nur wenig Stiitzung fUr die Feingold-These.

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