Briefwechsel 1945–1968 by K. Jaspers, K.H. Bauer, R. de Rosa

By K. Jaspers, K.H. Bauer, R. de Rosa

Als Fritz Linder, Schtiler und Nachfolger von okay. H. Bauer auf dem Heidelberger Lehrstuhl rur Chirurgie, am 12. Juli 1978 am Grabe seines Lehrers im Namen aller Freunde und Schuler sprach, erfuh ren wir, daB der Entschlafene "auf dem todlichen Krankenlager" noch seinen Briefwechsel mit Karl Jaspers las und ordnete. Diese letztwillige Vergegenwartigung einer freundschaftlichen Ver bindung aus den Jahren nach 1945 schien uns groBe menschliche Bedeutung zu haben, und wir waren erfreut, spater von Frau Bauer und Heinz Gotze, Mitinhaber des Springer-Verlages, den Auftrag zur Herausgabe der Briefe zu erhalten, zumal sich mit beiden Kor respondenzpartnern eigene, dankbare Erinnerungen seit 1940 ver banden. Der Briefwechsel begann unmittelbar nach der ersten Begegnung yom 5.4. 1945 im Hause von Jaspers, als der Krieg rur Heidelberg vorbei struggle und politisch unbelastete Professoren vor der Aufgabe standen, die inzwischen geschlossene Universitat im Einvernehmen mit der Besatzungsbehorde wieder zu eroffnen und die Vorausset zungen rur die Wiederaufnahme freier Forschung und Lehre zu schaff en. Fur diesen Neubeginn, der natiirlich ein Neubeginn im Geiste des unveranderlich Gultigen sein sollte, struggle die daran anknupfende Freundschaft zwischen Bauer und Jaspers entscheidend. Die individual lichkeiten erganzten sich, und was once beide damals suchten, struggle jeweils beim accomplice zu finden: bei Jaspers die lebendige Idee in ihrem kla ren, wenn auch geschichtlich wandelbaren Wahrsein, bei Bauer die anpassungsfahige Vitalitat und die Gabe, Denken und Handeln zu verbinden.

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Stärkere Eigenverantwortung in der Gesetzlichen by Antje Musil

By Antje Musil

Reformen im Bereich der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) nehmen auf der politischen schedule seit längerem einen oberen Platz ein. Eines der Hauptthemen ist die Stärkung der Eigenverantwortung von Versicherten und Leistungserbringern.

Aus der Perspektive der Principal-Agent-Theorie analysiert Antje Musil, welche Instrumente geeignet sind, die Eigenverantwortung der Versicherten und der niedergelassenen Vertragsärzte zu stärken. Aufbauend auf einer Darstellung des GKV-Systems untersucht sie das Moral-Hazard-Verhalten der Versicherten, diskutiert monetäre Anreiz- und Sanktionsinstrumente, die eine Interessenangleichung zwischen Versicherten und Gesetzlicher Krankenkasse bewirken sollen, und verdeutlicht den engen Zusammenhang zwischen der Eigenverantwortung des Patienten und der Arzt-Patient-Beziehung. Die Autorin entwickelt ein Vergütungssystem, das die Entlohnung des Arztes stärker an das Leistungsergebnis knüpft und so für eine stärkere Patientenorientierung des Leistungserbringers sorgt.

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Das psychiatrische Krankenhaus: Therapeutischer Prozeß — by Prof. Dr. Henry L. Lennard, Dr. Alexander Gralnick (auth.)

By Prof. Dr. Henry L. Lennard, Dr. Alexander Gralnick (auth.)

Die Autoren beschreiben in diesem Buch die wesentlichen Merkmale eines therapeutischen Sozialsystems. Dabei zeigen sie, wie charakteristische Kontextmerkmale eine Behandlung zu Veränderungen von Symptomen, Verhaltensformen und Werthaltungen schizophrener Patienten führen. leading edge Formen der therapeutischen Arbeit vermitteln dem Patienten die Fähigkeit zu vertrauen, soziale Kompetenzen zu erwerben, sich anderen aktiv zuzuwenden sowie sich Informationen zu beschaffen und sich ihrer zu bedienen. Die Architektin Suzanne Crowhurst Lennard entwickelt in einem besonderen Kapitel Richtlinien für die examine und Planung einer räumlichen Umgebung des Patienten, die einer besseren Nutzung der therapeutischen Möglichkeiten entspricht. Dargestellt werden insbesondere die Bedeutung individueller Territorien und ästhetischer Qualitäten des Raums. Es wird gezeigt, wie Wertprioritäten, Wertkonflikte und Wertwandel Verständnis, Betreuung und Behandlung schizophrener Menschen zentral beeinflussen. Schließlich legen die Autoren eine Theorie der therapeutischen Veränderung vor, für welche der Begriff der therapeutischen Dosierung um Gregory Bateson's Begriff des "Lernens zu lernen" grundlegend ist.

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Status epilepticus by Professor Dr. med. Hermann Stefan, Dr. med. Jürgen Bauer

By Professor Dr. med. Hermann Stefan, Dr. med. Jürgen Bauer (auth.)

Der prestige epilepticus stellt eine Extremform der Manifestation epileptischer Anfälle dar. Er ist einer derjenigen Notfälle in der Medizin, bei denen eine rasche Diagnose und konsequentes Handeln die Prognose des weiteren Krankheitsverlaufes entscheidend mitbestimmen können. Die diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten haben in den letzten Jahren eine erhebliche Erweiterung erfahren. Das Buch soll diesem Fortschritt Rechnung tragen. Der klinischen Relevanz entsprechend steht in diesem Buch der Grand mal-Status im Mittelpunkt. Doch werden auch die vielfältigen sonstigen Statusformen, darunter der immer noch - fälschlicherweise - als äußerst selten geltende prestige komplex-partieller Anfälle und der nonkonvulsive prestige, ausführlich dargestellt. Praktikable diagnostische und therapeutische Schemata machen das Buch zu einer unentbehrlichen Hilfe für den Arzt in Klinik und Praxis.

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Über Multiplikatoren zwischen verschiedenen Banach-Räumen: by Hans Jochem Mertens, Rolf Joachim Nessel, Gerhard Wilmes

By Hans Jochem Mertens, Rolf Joachim Nessel, Gerhard Wilmes (auth.)

1. Einleitung.- 2. Definitionen und allgemeine Eigenschaften.- 2.1 Definitionen.- 2.2 Elementare Eigenschaften.- 2.3 Dualitätsaussagen.- three. Hinreichende Multiplikatorkriterien.- 3.1 Die Klassen bv?+1?.- 3.2 Die Klassen BV?+1?.- 3.3 Anwendungen auf das mehrdimensionale trigonometrische System.- four. Multiplikatoren starker Konvergenz.- 4.1 Ein notwendiges und hinreichendes Kriterium.- 4.2 Hinreichende Kriterien.- 4.3 Anwendungen auf radiale Partialsummen mehrdimensionaler trigonometrischer Reihen.- five. Anwendungen.- 5.1 Jacobi-Reihen in Lebesgue-Räumen.- 5.2 Hermite-Entwicklungen in Gewichtsräumen.- 5.3 Das trigonometrische approach in Differentiationsräumen.

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Gentechnik für die Dritte Welt?: Hunger, Krankheit und by LEISINGER

By LEISINGER

Die EntwicklungsUinder kniipfen recht hohe Erwar tungen an den potentiel1en Nutzen der Gentechnik -und im weiteren Sinne der Biotechnologie -zur Verbesserung von Gesundheit, Ernahrung und Prosperitat ihrer Bev6lke rung. Dies wurde mir im Friihjahr 1984 so recht bewuBt, als ich zu einem foreign en Biotechnologie-Symposium nach New Delhi eingeladen wurde, urn einen Hauptvor trag iiber way forward for recombinant DNA expertise zu halten. Die mir damit gestellte Aufgabe bereitete mir einiges Kopf zerbrechen, versuchte ich doch, speziell auf mir wichtig scheinende Bediirfnisse des indischen Subkontinentes mit einer mehr als hundertmal gr6Beren, daffir aber viel arme ren Bev6lkerung als der Schweiz einzugehen. Ich empfand es als T eil meiner Verantwortung, mit meinem Referat keine kaum erffillbaren Hoffnungen zu wecken, aber trotz dem m6gliche Wege aufzuzeigen, die unter Nutzung der weltweiten Fortschritte wissenschaftlicher Erkenntnisse helfen k6nnten, die Lebensbedingungen in der Dritten Welt zu verbessern. Mit groBer Freude konnte ich an diesem Symposium feststellen, wieviel hervorragende Forschung unter oft schwierigen Bedingungen in Indien und anderen Landern der Dritten Welt in vielen Bereichen der Biotechnologie ge macht wird. Viele der damals vorgetragenen Ergebnisse bezogen sich auf Nutzanwendungen in den Sektoren Ge sundheit, Ernahrungund Umwelt.

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