Demokratische Tradition und revolutionärer Geist: Erinnern by Christoph Hamann, Volker Schröder

By Christoph Hamann, Volker Schröder

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Handbuch Feuerverzinken

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Bildungschancen im Spiegel familiendemografischer Veränderungen: Der Einfluss von Geschwister- und Familienkonstellation

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Der Autor kann auch aus eigenem Erleben schöpfen. Er gibt Sich trotzdem der Hoffnung htn, In seiner Darstellung htnrelchend Unabhängigkeit gewahrt zu haben. 3 Mit ihrer Unterschrift bekannten sich 269 Menschen, vornehmlich aus Berlin, zu den Zielen der Aktion. Vielfach waren dies akademisch Gebildete, aber auch Handwerker und Angestellte finden sich darunter. Zu den sicherlich Bekanntesten gehörten 1979 neben Drewitz und Albertz Peter Brandt, der Historiker und Sohn Willy Brandts, der Ex-Kommunarde Dieter Kunzelmann, der Schriftsteller Martin Walser sowie der Publizist Wolfgang Venohr.

Auf Heinemanns Initiativen zur Institutionalisierung des Gedenkens an die Märzrevolution konnte sich die "Aktion 18. März" beziehen, obwohl auch Unterschiede deutlich wurden. Denn der Akzent bei Heinemann lag nicht so sehr auf der Einheit denn - wie der Name der Institution in Rastatt schon anzeigt - auf der Freiheit. Für die CDU/CSU wie auch für die FDP war im Vergleich zur parlamentarischen Tradition der Paulskirche der 18. März als "street fighting day" nur untergeordneter Natur. In dieser Haltung artikuliert sich der bürgerliche Affekt gegen eine Volksbewegung, die (noch) nicht parlamentarisch domestiziert worden war.

Bei allem gemeinsamen Bezug auf ,,1848": Christoder Sozialdemokraten, Liberale, die Grünen oder Die Linke denken jeweils partiell auch immer an etwas anderes. Diese politischen Zentrifugalkräfte werden aufgehoben durch das gemeinsame Singen von Liedern der 1848er-Revolution sowie der Kinderhymne von Bertolt Brecht. Gerade in dem Komplementären des affektiv-emotionalen Moments liegt ein hohes Potenzial der Vergemeinschaftung, die Tradition bewahrt und verstetigt. Dies jedoch um den Preis des Politischen: Das Partikulare des jeweiligen aktuellen politischen Interesses wird absorbiert durch die Gemeinsamkeit des normativen Vergangenheitsbezuges.

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